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Deinen Cashflow im Griff

7 simple Checks, die du monatlich machen kannst

Romy Ten Brinke Finance Expert Dtch Digitals

Von: Romy ten Brinke

Lesezeit: 5 Minuten

Viele Unternehmer fokussieren sich hauptsächlich auf Umsatzwachstum. Was auch logisch ist,  steigende Zahlen fühlen sich nach Fortschritt und Erfolg an! Aber wahre finanzielle Gesundheit geht über den bloßen Umsatz hinaus. Gerade der Gewinn und dein Cashflow bestimmen, ob dein Unternehmen auch wirklich finanziell gesund ist.

Du kannst einen guten Umsatz machen und trotzdem finanziell in Schwierigkeiten geraten, wenn nicht genug Geld auf deiner Bank ist, zum Beispiel für noch offene Rechnungen oder verspätete Zahlungen von Kunden. Probleme mit dem Cashflow sind eine der größten Ursachen für Insolvenzen. Ein gesunder Cashflow ist der notwendige Treibstoff, um deine Online-Wachstumsambitionen zu verwirklichen.

Mit den unten stehenden monatlichen Checks kannst du Überraschungen vermeiden und dein Unternehmen finanziell gesund halten.

Romy Ten Brinke Finance Expert Dtch Digitals

Willst du wissen, wie wir dir mit digitalem Marketing zu mehr Gewinn verhelfen können? Wir denken gerne mit dir mit.

Entdecke deine Chancen

1. Prüfe die offenen Rechnungen deiner Kunden

Das mag wie eine Selbstverständlichkeit klingen, aber dieser Check wird oft nicht gemacht. Und das hat große Folgen. Sieh dir mindestens einmal im Monat an, welche Rechnungen noch offen sind, am besten wöchentlich. Je länger Kunden die Rechnung nicht bezahlen, desto mehr Druck entsteht auf deine Kassenposition. Kunden, die strukturell zu spät bezahlen, stören deinen Cashflow.

Tipp: Lass dir über deine Buchhaltungssoftware eine Übersicht der offenen Kundenrechnungen ausgeben. So siehst du direkt, welche Kunden deine Aufmerksamkeit brauchen.

Lege als Aktionspunkt klare Zahlungsvereinbarungen fest. Ziehe bei bekannten Spätzahlern An- oder Vorauszahlungen in Betracht. Du kannst diesen Prozess auch mit Online-Marketing optimieren: Mit smarter E-Mail Marketing Automation kannst du (freundliche) Erinnerungen automatisch versenden. Das verbessert die ‘Conversion’ deines Forderungsmanagements!

2. Prüfe die ausgehenden Rechnungen

Die meisten Unternehmer möchten eingehende Rechnungen am liebsten sofort an die Lieferanten bezahlen, lange vor dem Fälligkeitsdatum. Angenommen, das Zahlungsziel ist 30 Tage – nutzt du diese auch komplett aus?

Praktischer Tipp: Plane die Zahlungen um das äußerste Fälligkeitsdatum herum ein. So behältst du Geld länger in der Kasse und verringerst das Risiko eines Engpasses.

Das gilt auch für das Management deines Marketingbudgets: Eine kluge Abstimmung der Zahlungszeitpunkte für große Plattformen wie Google Ads oder Social Media Advertising kann deinem Cashflow schon monatlich einen Schub geben.

3. Behalte deine Einnahmen und Ausgaben im Blick, vergleiche sie

Stelle sicher, dass du deine Einnahmen und Ausgaben des vergangenen Monats gegenüberstellst. Wenn du strukturell mehr ausgibst als hereinkommt, führt das längerfristig zu Problemen.

Sich darauf zu verlassen, ‘dass es bald schon wieder reinkommt’, ist keine Strategie. Cashflow erfordert realistische Zahlen. Hier kommt Data-driven Marketing ins Spiel. Wir verwandeln Marketingkosten in messbare Investitionen. Fokussiere dich auf den Return (ROAS) deiner Online-Marketing-Kampagnen. Nur dann weißt du sicher, dass jeder investierte Euro in Leads und Umsatz umgewandelt wird.

4. Bestand ist kein Geld, halte deinen Lagerbestand aktuell

Wenn du zu viel Lagerbestand hast, bedeutet das, dass viel Geld in Artikeln gebunden ist, die noch nicht verkauft wurden.

Tipp: Analysiere monatlich, welche Produkte sich langsam und welche gut verkaufen. Bestimme, ob du deinen Einkauf daraufhin anpassen kannst.

Für den E-Commerce gibt es eine direkte Verbindung zu deinen Kampagnen. Nutze deine Produktdaten (über Tools wie Channable), um ‘Slow Mover’ gezielt über Google Shopping oder Social Ads zu bewerben, und sorge dafür, dass deine Bestseller durch SEO und Content Marketing kontinuierlich ganz oben stehen. So wandelst du Kapital im Lager in liquide Mittel um.

Dtch Digitals Collegas Romy En Michelle Houden Onze Eigen Cashflow In De Gaten

Zusammen mit meiner Kollegin Michelle kümmere ich mich um den Cashflow von Dtch. Digitals und gebe gerne meine eigenen Tipps weiter.

5. Plane voraus: saisonale Muster und große Ausgaben

Bist du saisonabhängig oder hast du oft in denselben Monaten eine ruhigere Periode? Antizipiere dies, große Ausgaben kannst du oft planen. Nicht jede Investition muss jetzt sein.

Machst du hauptsächlich im Sommer einen hohen Umsatz? Dann ist der Winter der Moment, um deine Kosten zu begrenzen und dein Puffer aufzubauen.

Tipp: Plane deine großen Ausgaben um die ruhigen Perioden herum, in denen deine Kassenposition stark ist. Oder verteile deine Kosten über Ratenzahlung.

Dank Datenanalyse können wir saisonale Muster in deinem Markt perfekt vorhersagen. Das ermöglicht es dir, dein digitales Marketingbudget strategisch einzusetzen: stark hochfahren in Spitzenzeiten für direkten Umsatz und in ruhigen Zeiten in langfristige Strategien wie SEO und Content investieren.

6. Reserviere dein Steuergeld für deine Steuererklärung

Verhindere, dass du unbemerkt Geld ausgibst, das eigentlich für das Finanzamt bestimmt ist. Lege monatlich einen festen Prozentsatz deines Umsatzes auf ein MwSt.- oder Steuerkonto/Sparschwein beiseite. So gerätst du bei der Erklärung nie in Bedrängnis.

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7. Stelle dir diese eine Frage: „Habe ich genug Cash für die kommenden 30 Tage?“

Wenn du diese Frage mit ‘Ja’ beantworten kannst, bist du gut aufgestellt. Wenn nicht, ist es Zeit einzugreifen. Das kann durch das Anpassen deiner Kosten oder das vorübergehende In-Betracht-Ziehen einer zusätzlichen Finanzierung geschehen.

Tipp: Halte immer einen Cash-Puffer vor, mit dem du mindestens einen Monat deine Fixkosten überbrücken kannst. Sorge dafür, dass dieser Puffer auch den kontinuierlichen Einsatz deiner performanten Online-Kampagnen (SEO/SEA) abdeckt. Ein plötzliches Stoppen der Werbung wegen Cashflow-Problemen führt direkt zu einem Rückgang von Leads und Umsatz, wodurch dein Wachstum ins Stocken gerät.

Mach es zur Gewohnheit

Überlege dir, jeden Monat einen festen Termin in deinem Kalender zu blockieren: eine Stunde Cashflow-Check. Setze eine Erinnerung, oder arbeite mit einer festen Checkliste. Kleiner Aufwand, großes Ergebnis. Cashflow ist kein einmaliger Check, sondern eine Gewohnheit.

Indem du diese Checks zu einem Teil deiner monatlichen Routine machst, bekommst du Kontrolle über deine Geldströme und verhinderst unangenehme Überraschungen. Keine komplizierte Finanzanalyse, einfach nur smartes und bewusstes Unternehmertum.

Cashflow ist die Basis, Digital Marketing sorgt für die Beschleunigung. Möchtest du wissen, wie dein Cashflow der Motor für Online-Wachstum sein kann? Dann frag gerne unseren kostenlosen Quickscan an!

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Über den Autor

Romy ten Brinke

Romy ten Brinke ist ein echtes Juwel in unserem Büroteam und eine tolle Bereicherung für Dtch. Digitals. Sie kümmert sich um die Finanzen, hilft beim Büromanagement und unterstützt die Personalabteilung. Mit ihrer freundlichen und engagierten Art ist sie eine super Kollegin und immer bereit, einen Schritt weiter zu gehen.

Mit viel Motivation und Begeisterung packt Romy jede Aufgabe an und sorgt dafür, dass alles reibungslos läuft. Und ja, man kann sich regelmäßig auf ein Lächeln auf ihrem Gesicht freuen – sie lacht nämlich gerne über ihre eigenen Witze, was die Atmosphäre nur noch lockerer macht!

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