Neue Performance Max-Berichtstools geben dir mehr Einblick pro Kanal
Das Ende der Blackbox
Google hat gerade angekündigt, dass Performance Max um neue Berichtstools erweitert wird, die tiefere Einblicke in die Leistung pro Kanal, Suchbegriffe und kreative Assets bieten. Dieses Performance Max-Update wurde angekündigt und wird bald für Werbetreibende weltweit verfügbar sein. Es gibt uns und anderen Werbetreibenden die Möglichkeit, Kampagnen weiter zu optimieren und mehr Kontrolle über die Budgetverteilung zu bekommen.
Was ist neu im Performance Max-Update?
Google hat drei wichtige Verbesserungen für Performance Max angekündigt.
Kanalberichte
Die neuen Kanalberichte bieten detaillierte Einblicke in die Leistung von Online-Marketingkampagnen auf verschiedenen Google-Kanälen wie Search, YouTube, Display, Gmail, Discover und Maps. Das heißt, dass Werbetreibende jetzt sehen können, welcher Kanal am meisten zu ihren Conversion-Zielen beiträgt und wo Verbesserungen möglich sind. Auf der neuen Seite „Kanalleistung” kriegen Werbetreibende einen visuellen Überblick über ihre Leistung, einschließlich wichtiger Kennzahlen wie Klicks, Kosten und Conversions. Durch das Zoomen auf bestimmte Online-Marketing-Kanäle können Werbetreibende detaillierte Einblicke gewinnen, zum Beispiel in die Leistung von Videoanzeigen auf YouTube oder Produktanzeigen in den Display-Netzwerken.

Suchbegriffbericht
Mit dieser Erweiterung kriegen Werbetreibende die gleichen detaillierten Suchbegriffberichte, die sie schon von Such- und Shopping-Kampagnen kennen. So können sie Suchbegriffe finden, die gut funktionieren, und neue Text-Assets entwickeln, die auf diese erfolgreichen Begriffe abzielen. Außerdem können Werbetreibende schlecht performende oder irrelevante Suchbegriffe entdecken und ausschließen, sodass diese keine Anzeigen mehr auslösen. Dies ist eine wichtige Verbesserung, da Performance Max zuvor nur begrenzte Einblicke in die spezifischen Suchbegriffe bot, die Traffic für die Kampagnen generierten.
Asset-Bericht
Die neue Asset-Berichterstattung wird um Daten wie Impressionen, Klicks, Kosten und Conversions pro kreativem Asset erweitert. So können Werbetreibende nicht nur sehen, welche Assets in Bezug auf Conversions gut abschneiden, sondern auch, welche Kreationen das meiste Budget verbrauchen und welche die meisten Impressionen oder Klicks generieren. Das bietet eine breitere Palette an Metriken, um zu verstehen, welche kreativen Elemente die besten Ergebnisse liefern. Werbetreibende können jetzt der Verbesserung der leistungsstarken Assets und der Optimierung der weniger rentablen Anzeigen Priorität einräumen, um die Anzeigenstärke und die Gesamtleistung ihrer Kampagnen zu verbessern.

Warum ist das wichtig?
Performance Max kombiniert die Kanäle von Google mit künstlicher Intelligenz, um die Ergebnisse von Kampagnen zu maximieren. Die Plattform optimiert automatisch verschiedene Kanäle, um die beste Leistung zu erzielen. Allerdings brauchen wir schon lange mehr Transparenz. Bisher mussten wir mit komplizierten Skripten und manuellen Lösungen versuchen zu verstehen, wie das Budget auf die Kanäle verteilt wurde und welche Leistung pro Kanal erzielt wurde.
Mit dem neuen Update der Performance Max-Berichtstools können Werbetreibende jetzt einen tiefen Einblick in ihre Kanalperformance, Suchbegriffe und kreativen Assets bekommen. Das sorgt nicht nur für mehr Transparenz bei der Performance pro Kanal, sondern macht es auch möglich, herauszufinden, welche Suchbegriffe gut und welche schlecht funktionieren.
Außerdem können wir sehen, welche Assets die meisten Conversions bringen und wo Anpassungen nötig sind, um die Effektivität der Anzeigen weiter zu verbessern. Das hilft Werbetreibenden, Budgetverschwendung zu vermeiden, indem sie nicht zu viel für weniger profitable Kanäle wie Video und Display ausgeben, die oft mehr auf Branding als auf direkte Conversions ausgerichtet sind.
Ein Beispiel für diese Herausforderung: Performance Max kann mehr Budget für Video- und Display-Anzeigen bereitstellen, wenn das Renditeziel erreicht ist. Obwohl diese Kanäle für die Markenbekanntheit nützlich sind, liefern sie oft eine geringere Rendite im Vergleich zu Kanälen wie Search oder Shopping. Dank der neuen Berichtsinformationen können Werbetreibende jetzt besser verstehen, wie ihr Budget auf verschiedene Kanäle verteilt wird, und schnell Maßnahmen ergreifen, wenn sie feststellen, dass bestimmte Kanäle nicht die gewünschte Rendite erzielen. Dies hilft bei der Optimierung sowohl der Kanalauswahl als auch der Erstellung von Anzeigen, indem leistungsstarke Suchbegriffe und Assets weiter genutzt und in die richtigen Kanäle investiert werden.
Was steht auf dem Plan?
Die offene Beta-Phase für Kanalleistungsberichte wird in wenigen Wochen beginnen, und weitere Details werden auf der Google Marketing Live am 21. Mai erwartet. Dann wird Google mehr darüber verraten, wie Werbetreibende auf diese neuen Berichtsfunktionen zugreifen können.
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