Erweiterte Suchanzeigen sollen bis Juni 2022 verschwinden
Willkommen bei responsiven Suchanzeigen
Am 31. August 2021 machte Google eine große Ankündigung: Am 30. Juni 2022 werden die beliebten erweiterten Suchanzeigen (ETAs) verschwinden und responsive Suchanzeigen (RSAs) werden die Suchergebnisse dominieren.
Die Marketing-Automatisierung wird immer wichtiger und das Google-Team unterstützt dies voll und ganz. Mehr als 15 % der täglichen Suchanfragen sind neu. Nach dieser Schlüsselwortkombination wurde noch nie zuvor gesucht (interne Daten von Google). Wie können Sie als Vermarkter oder Unternehmen sicherstellen, dass Sie mit Ihren Google-Anzeigen auch für diese neuen Suchanfragen gut sichtbar sind? Bei so vielen neuen Suchanfragen scheint dies fast eine unmögliche Aufgabe zu sein. Responsive Suchanzeigen bieten eine Lösung.
2018 kamen Responsive Search Ads (RSAs) als Beta-Version auf den Markt und sind seither fester Bestandteil der Google Ads-Umgebung. Als Erweiterung der erweiterten Suchanzeigen (Extended Search Ads, ETAs) bieten diese RSAs Werbetreibenden die Möglichkeit, mehr Überschriften (15) und Beschreibungen (4) zu einer einzigen Anzeige hinzuzufügen. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Anzeige auf die (neue) Suchanfrage passt, um ein Vielfaches erhöht.
Responsive Search Ads kombinieren Kreativität mit der Leistung von maschinellem Lernen und Automatisierung, so dass die richtige Anzeigenkombination den richtigen Google-Nutzern angezeigt wird.
Werbetreibende, die von Standard-ETAs auf RSAs umgestiegen sind, verzeichnen durchschnittlich 7 % mehr Conversions bei ähnlichen Kosten pro Conversion (Google-interne Daten, weltweit 3/6/2021 – 6/12/2021). Diese Ergebnisse sind laut Google so gut, dass ab dem 30. Juni 2022 responsive Suchanzeigen zum Standard Standard-Suchanzeigenart werden. Nach dem 30. Juni 2022 ist es nicht nicht mehr möglich, erweiterte Suchanzeigen (ETAs) zu erstellen oder anzupassen.
Es ist wichtig zu beachten, dass ETAs, die nach dem 30. Juni 2022 noch im Google Ads-Konto vorhanden sind, nicht gelöscht werden. Es wird weiterhin möglich sein, Berichte und Statistiken einzusehen und zu analysieren. Allerdings ist es nach diesem Datum nicht nicht mehr möglich, diese Suchanzeigen zu optimieren oder zu ändern. Keine Optimierung bedeutet, dass viele Werbetreibende gezwungen sein werden, diese Anzeigen vorerst zu pausieren und vollständig zu RSAs zu wechseln.
Wie können Sie sich als Unternehmen oder Werbetreibender auf diese große Veränderung vorbereiten? Google empfiehlt, bis zum 30. Juni 2022 mindestens eine responsive Suchanzeige in jeder Anzeigengruppe von Suchkampagnen zu schalten. Dies ist bereits die derzeitige Best Practice, wird aber nun zu einer harten Anforderung.
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