Ist dein Angebot wirklich unwiderstehlich?
Wenn du ein Haus baust, fängst du nicht mit dem Dach an, genauso wenig wie du mit Marketing, wie zum Beispiel Google Shopping, ohne ein klares und starkes Angebot anfängst. Wenn die Basis deines Produkts oder deiner Dienstleistung nicht stimmt, wird eine Marketingkampagne oder Online-Marketingstrategie schwieriger. Alles beginnt mit der Entwicklung eines unwiderstehlichen Angebots, das direkt auf die Bedürfnisse und Wünsche deiner Zielgruppe eingeht.
Was ist ein unwiderstehliches Angebot?
Ein unwiderstehliches Angebot ist, wenn du deinen Traumkunden ein Traumresultat verkaufst. Das Angebot zeigt, wie wertvoll deine Produkte oder Dienstleistungen sind, und verpackt das Ganze so, dass es genau zu dem passt, was dein idealer Kunde will.
Das unwiderstehliche Angebot kann sich im Laufe der Zeit ändern, und dann musst du dir wieder überlegen, wie du dein Angebot attraktiv gestalten kannst. Dein Angebot sollte so auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sein, dass ein „Nein” eigentlich keine Option mehr ist.
Wo geht es oft schief?
Die meisten Firmen investieren oft zu wenig Zeit in die Erstellung eines unwiderstehlichen Angebots oder in die Optimierung dieses Angebots. Bevor du dich auf Marketing, Werbung und die bessere Auffindbarkeit der Website konzentrierst, solltest du dir erst mal Gedanken über dein Angebot machen.
Wenn du in die richtigen Angebote (das Fundament) investierst, spart dein Unternehmen langfristig viel Zeit und Geld bei der Online-Marketingstrategie. Außerdem werden alle Marketingmaßnahmen dank dieser soliden Basis effektiver.
Ein unwiderstehliches Angebot machen
Kann dein Unternehmen (und dein Angebot) eine gute Antwort geben, die den Bedürfnissen deiner potenziellen Kunden entspricht? Ja? Dann hast du ein unwiderstehliches Angebot, zu dem kein Traumkunde „Nein” sagen wird. Im Folgenden gebe ich dir ein paar Tipps, wie du ein solch unwiderstehliches Angebot erstellen kannst.
Mach ein klares Wertversprechen
Wenn dein potenzieller Kunde dein Angebot sieht, muss sofort klar sein, was er oder sie bekommt. Keine vagen Versprechungen, sondern ein konkretes Angebot, das den Wert klar macht. Denk an klare Vorteile wie Rabatte, zusätzliche Boni oder eine kostenlose Testphase. Das macht den Wert sofort greifbar, was potenzielle Kunden anspricht. Wenn du vage Begriffe wie „Qualität“ und/oder „zuverlässig“ verwendest, ist der Wert für potenzielle Kunden nicht direkt greifbar.
Ein unwiderstehliches Angebot löst auch ein Problem oder erfüllt einen Wunsch deiner potenziellen Kunden. Kann das Angebot dem potenziellen Kunden Zeit sparen, die Kosten senken oder ein bestimmtes Ergebnis erzielen, das die potenziellen Kunden suchen? Je klarer das Problem und die Lösung sind, desto größer ist die Anziehungskraft.
Achte auch darauf, dass dein Angebot für jeden potenziellen Kunden in den verschiedenen Phasen der Customer Journey passt. Wenn jemand noch auf der Suche ist, passt ein kostenloses Whitepaper oder ein Testpaket besser als ein Produktangebot. Wenn jemand in der letzten Phase der Customer Journey ist, muss dein Angebot durch eine klare Dringlichkeit oder einen Bonus den letzten Anstoß geben.

Nenn deine Alleinstellungsmerkmale
Warum sollte ein potenzieller Kunde bei dir kaufen und nicht bei der Konkurrenz? In einem Markt, in dem Kunden zwischen Dutzenden oder sogar Hunderten von ähnlichen Anbietern wählen können, sind Alleinstellungsmerkmale unverzichtbar. Heb dich mit einzigartigen Verkaufsargumenten von der Konkurrenz ab, die sie nicht hat und nirgendwo anders finden kann. Denk dabei auch an einen einzigartigen Bonus, das Angebot einer zusätzlichen Dienstleistung, eine einzigartige Kombination aus Geschwindigkeit, Preis und Qualität oder einen sozialen Beweis. Es muss nicht groß oder revolutionär sein, aber es sollte für deine potenziellen Kunden relevant sein. Solange es deinem potenziellen Kunden das Gefühl gibt: „Das ist es wert”. Achte auch darauf, dass du die Alleinstellungsmerkmale nicht im Kleingedruckten versteckst, sondern sie in deiner Geschichte gegenüber dem potenziellen Kunden deutlich hervorhebst. Wer sich von anderen abhebt, bleibt potenziellen Kunden im Gedächtnis und wird letztendlich häufiger ausgewählt.

Schaffe ein Gefühl der Dringlichkeit
Ein super Angebot ist nicht komplett, wenn die Leute, die es sehen könnten, keinen „Anstoß“ bekommen, um tatsächlich was zu machen. Dieser „Anstoß“ ist genau das, was das Angebot so unwiderstehlich macht. Gib den Leuten einen Grund, sich sofort zu entscheiden, und verringere die Chance, dass sie abspringen oder es aufschieben.
Möglichkeiten, um die Dringlichkeit zu betonen:
- Biete einen zeitlich begrenzten Rabatt an
- Einen Bonus, der bald abläuft
- Einen begrenzten Vorrat
Achte aber darauf, dass die Dringlichkeit nicht unecht wirkt. „Nur noch ein Platz frei” weckt oft Misstrauen, wenn es offensichtlich nicht stimmt. „Diese Aktion gilt nur diese Woche” oder „Es sind nur noch wenige Plätze frei” klingt menschlicher und bleibt trotzdem effektiv.
Mach dich die Risiken klar
Ein potenzieller Kunde, den du noch nicht kennst, denkt automatisch an Einwände. „Was, wenn es nichts bringt?“ „Vielleicht bin ich dann an etwas gebunden …“ oder „Ist das überhaupt zuverlässig?“ Solche Einwände stehen einem Kauf oft im Weg. Deshalb ist es schlau, diese Risiken proaktiv aus dem Weg zu räumen.
Wenn du erklärst, warum die Qualität so gut ist oder warum der Preis gerechtfertigt ist, nimmst du Risiken aus dem Weg, bevor sie den Kauf verhindern. Diese Risikominderung verstärkst du, indem du eine Form der Sicherheit bietest.
Beispiele hierfür sind:
- Eine kostenlose Testphase
- Eine „Nicht-gut-geld-zurück“-Garantie
- Eine flexible Kündigungsregelung
Diese Beispiele für Risikominderung senken die Einstiegshürde für einen Kunden. Zeig deinem Kunden, dass du so sehr an das Produkt glaubst, dass du das Risiko auf dich nimmst.
Biete Wertsteigerer an
Manchmal liegt das unwiderstehliche Angebot nicht in dem, was du anbietest, sondern in dem, was du zusätzlich gibst. Denk dabei an ein nettes Willkommensgeschenk, das man beim Abschluss eines Abonnements erhält, ein kostenloses Upgrade auf die Premium-Version für den ersten Monat, die kostenlose Installation des Produkts oder eine Geschenkverpackung. Es gibt unzählige Beispiele für Wertsteigerer. Oft ist es eine Kleinigkeit, die eine große Wirkung haben kann.
Achte aber darauf, dass die Wertsteigerer zur Zielgruppe passen. Ein Wertsteigerer funktioniert nur, wenn er den Bedürfnissen und Interessen deiner Zielgruppe entspricht und zum Produkt passt. Ein kostenloser Schlüsselanhänger passt nicht zum Kauf einer Zimmerpflanze. Ein kostenloses E-Book über Pflanzenpflege passt hingegen gut dazu.
Gib dem potenziellen Kunden das Gefühl, dass er mehr bekommt, als er bezahlt. Nutze das Erlebnis, um das Risiko zu verringern und den Kaufprozess zu beschleunigen.
Achte auf Einfachheit
Versteht jemand ohne Vorkenntnisse dein Angebot innerhalb von 5 Sekunden? Und kann diese Person dein Angebot anschließend jemand anderem gut erklären? Ein unwiderstehliches Angebot ist nicht kompliziert und oft in einem Satz zu verstehen. Je komplizierter dein Angebot ist, desto schneller springen die Leute ab.
Deshalb funktioniert ein klares, einfaches Angebot am besten. Keine Kleingedrucktes, keine versteckten Bedingungen oder Sätze, die man dreimal lesen muss. Einfach: Das bekommst du, zu diesem Preis, mit diesen Vorteilen.
Frag dich selbst, ob ein Kunde das Angebot in einem Satz einem Freund oder einer Freundin erklären kann. Wenn die Antwort „nein” lautet, kann das Angebot noch vereinfacht werden, um ein unwiderstehliches Angebot zu werden.

Zeig soziale Beweise
Das Vertrauen deiner potenziellen Kunden ist super wichtig, vor allem, wenn sie deine Marke noch nicht kennen. Soziale Beweise sind ein starkes Mittel, um Zweifel auszuräumen.
Soziale Beweise kannst du durch Kundenbewertungen, Erfahrungsberichte, Erfolgsgeschichten oder Fallstudien zeigen. Damit zeigst du, dass andere schon vor ihnen da waren und zufrieden sind.
Sei aber auch kritisch bei der Auswahl der sozialen Beweise, die du zeigst. Gute soziale Beweise sind glaubwürdig, menschlich, greifbar und wiedererkennbar. Sie enthalten keine vagen Aussagen wie „toller Service”, sondern eine konkrete Erfahrung eines Kunden, der erklärt, was das Ergebnis war und warum es wertvoll war. Je spezifischer, desto besser!
Sei auch kritisch, was die Aktualität deiner Bewertungen angeht. Eine Bewertung von letztem Jahr ist weniger überzeugend als eine von gestern.
Bitte deine Kunden um Feedback und fülle nicht einfach selbst etwas aus, denn gefälschte Bewertungen sind verboten.

Sag es mit Gefühl
Sind potenzielle Kunden erleichtert, weil sie denken: „Kein Stress, alles wird geregelt.“ Werden sie neugierig? Oder bekommen sie wegen des Angebots FOMO (Fear of Missing Out, Angst, etwas zu verpassen)?
Egal, wie rational Leute ihre Entscheidungen treffen (oder zu treffen glauben), oft sind es Emotionen, die den Ausschlag geben.
Spricht dein Angebot Gefühle und Emotionen wie Erleichterung, Sehnsucht, Stolz oder Neugier an? Dann hat dein Angebot eine Wirkung auf deine potenziellen Kunden.
Einige Tipps, um deine potenzielle Zielgruppe wirklich zu erreichen:
- Wähle eine lebendige, bildhafte und ansprechende Sprache.
- Lass den Kunden spüren, was das Ergebnis ist.
Einen Mantel kann man als „wasserdicht und winddicht” beschreiben, aber auch als „bleib warm und träum, auch wenn es stark regnet oder windet”. Die zweite Beschreibung spricht viel mehr Emotionen an und löst das Problem deiner potenziellen Kunden.

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