Datenerfassung mit First-Party-Daten
Wichtiger denn je wegen der Privatsphäre
Online-Werbung verändert sich echt schnell. Früher konnte man sich komplett auf Cookies von Drittanbietern verlassen, aber das ist heute ganz anders. Dazu kommen immer mehr Begriffe wie First-Party-Daten, Privacy Sandbox, Hash-Daten und noch viel mehr. Das macht die Sache nicht einfacher. Deshalb erklären wir in diesem Artikel, was First-Party-Daten sind und warum sie für die Datenerfassung so wichtig sind.

Was sind First-Party-Daten?
First-Party-Daten sind Infos, die du direkt und mit der Zustimmung deiner Kunden oder Besucher über deine eigenen Systeme, deine Website oder deine App sammelst. Beispiele dafür sind Daten, die Besucher in ein Formular eingeben, das Verhalten auf deiner Website (welche Seiten gut ankommen), Daten aus deinem CRM-System wie Kaufhistorie, Newsletter-Präferenzen und Feedback aus Umfragen.
Der größte Unterschied zwischen First-Party-Daten und Third-Party-Daten liegt darin, wer der Eigentümer der Daten ist. Bei First-Party-Daten bist du selbst der Eigentümer der gesammelten Daten. Die Nutzer haben aktiv zugestimmt, ihre Daten auf deiner Website oder App zu teilen. Es handelt sich dabei um Daten, die du selbst gesammelt hast.
Bei Drittanbieter-Daten bist du nicht der Eigentümer der gesammelten Daten. Diese Nutzerdaten werden über externe Parteien gesammelt, oft mithilfe von Cookies oder Trackern, die im Browser des Nutzers platziert werden. Die Informationen stammen also nicht direkt von deiner Website oder App, sondern von ähnlichen Nutzern, die anderswo surfen. Durch strengere Datenschutzbestimmungen (wie die DSGVO und die Cookie-Gesetzgebung) werden Drittanbieter-Daten immer weniger zuverlässig und sehr allgemein. Für Marketer gehört es wirklich der Vergangenheit an, sich nur auf Daten von Drittanbietern zu verlassen.

Willst du wissen, wie du die maximale Kontrolle über deine Daten behältst? In unserem Dtch. Digitals Podcast (NL) sprechen wir ausführlich über Server-Side Tagging, verantwortungsvolle Datenanalyse und die neuesten Entwicklungen. Hör rein und finde heraus, wie du deine Daten sicher und effektiv nutzen kannst.

Mit serverseitigem Tagging sammelst du zuverlässige Daten und hältst dich an Datenschutzregeln wie die DSGVO.
Browser und Daten von Drittanbietern
Immer mehr Browser schaffen Cookies von Drittanbietern ganz oder teilweise ab:
- Safari und Firefox blockieren Cookies von Drittanbietern standardmäßig
- Google Chrome blockiert Drittanbieter-Cookies nicht standardmäßig, macht es den Nutzern aber einfach, diese Cookies zu deaktivieren.
Wenn du nur Drittanbieter-Daten für deine Datenerfassung nutzt, sind deine Daten aufgrund aller Datenschutzbestimmungen anfällig. Außerdem sind die Daten weniger zuverlässig und du bist davon abhängig, wie Browser jetzt und in Zukunft damit umgehen.
Vorteile von First-Party-Daten
Aufgrund all der Probleme, die bei der Erfassung von Third-Party-Cookies auftreten, rückt der Fokus zunehmend auf First-Party-Cookies. First-Party-Daten lösen teilweise die Probleme der Datenerfassung, mit denen Werbetreibende zunehmend konfrontiert sind.
Ein First-Party-Cookie ist eine kleine Textdatei, die direkt von der Website selbst gesetzt wird. Das ist also was anderes als ein Third-Party-Cookie, das von einer externen Partei kommt.
First-Party-Daten machen die Datenerfassung viel zuverlässiger. Da du die Daten direkt auf deiner eigenen Website oder App sammelst, reden wir hier von Daten von Nutzern, die tatsächlich auf deiner Website oder App waren. Das macht dein Unternehmen zukunftssicher und datenschutzfreundlicher.
Außerdem sind deine Daten hochwertiger, sodass du effektiver werben kannst. So kannst du dein Medienbudget genauer einsetzen, um die richtigen Nutzer zu erreichen. Mit diesen präzisen Daten kannst du bessere Analysen durchführen und fundierte strategische Entscheidungen für deine Marketingmaßnahmen treffen.

Wie setzt man First-Party-Daten um?
Die Basisumsetzung von First-Party-Daten ist eigentlich ganz einfach. Man muss nur einen Cookie-Banner auf seiner Website einbauen, der den lokalen Datenschutzregeln entspricht. So können die Nutzer selbst auf deinem Kanal ihre Zustimmung geben, wodurch du datenschutzkonforme Daten sammeln kannst.
Extra-Tipp! Durch das Einfügen eines Cookie-Banners auf deiner Website sammelst du First-Party-Daten, stößt aber auch auf folgendes Problem: Was passiert, wenn Nutzer deinen Cookie-Banner ablehnen? Lies dazu unsere Seite über Server Side Tagging und wie das Sammeln von Daten über deinen eigenen Server dieses Problem löst.
Gemeinsam loslegen
First-Party-Cookies sind also ein Muss für Unternehmen, die Datenerfassung und effiziente Werbung ernst nehmen wollen. Möchtest du wissen, wie wir das für dein Unternehmen angehen würden? Nimm unverbindlich Kontakt mit uns auf.
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