Meta Ads-Updates: Neue Funktionen, die du kennen solltest
Meta-Ads-Update: 1-Day-Engagement
Sei vorsichtig bei der Analyse deiner Meta-Kampagnen! Meta hat die Definition von „Klick-Ergebnissen“ verschärft. Conversions nach einem Like oder Share sind ab sofort nur noch 1 Tag lang in der neuen „1-Day-Engagement“-Einstellung sichtbar, statt wie bisher 7 Tage.
Was musst du wissen?
- Früher: Ein „Klick“ im Bericht konnte auch ein Like oder ein Kommentar sein.
- Jetzt: Nur direkte Link-Klicks zählen noch für das standardmäßige 7-Tage-Fenster.
- Neu: Interaktionen (Likes/Shares) werden nun separat in einem kurzen „1-Day-Engagement“-Fenster gemessen.
Was bedeutet das für Berichte?
Durch diese Änderung kann es so aussehen, als würden deine Ergebnisse im Standardfenster „1-Day-View und 7-Day-Click“ sinken. Vor allem bei Retargeting-Kampagnen kann dies einen auffälligen Unterschied ausmachen. Wichtig: Die Conversions selbst finden weiterhin statt; der scheinbare Rückgang ist ausschließlich auf die neue Messmethode zurückzuführen. Wenn du weiterhin Conversions verfolgen möchtest, die aus Interaktionen wie Likes, Shares oder Kommentaren resultieren, wähle unter „Attributions-Einstellungen vergleichen“ die Option „1-Day Engagement“ aus. Beachte, dass dieses Zeitfenster auf 1 Tag begrenzt ist, sodass Conversions, die später als einen Tag nach einer Interaktion (ohne Link-Klick) stattfinden, nicht mehr in der Anzeigenverwaltung ausgewiesen werden.
Vorteile
Durch das angepasste Modell werden die Daten realistischer und passen besser zu externen Tools wie Google Analytics. Es zwingt dich dazu, den tatsächlichen Wert eines Klicks kritischer zu betrachten.
Update vom 5. März 2026
Von Aniek Hulsman
Meta macht Retargeting mit neuen Zielgruppenfiltern intelligenter
Meta erweitert die Custom Audiences für Facebook und Instagram um neue Funktionen. Du kannst jetzt zusätzliche Filter festlegen, je nachdem, wie oft und wann jemand mit deinem Account interagiert hat. So kannst du beim Retargeting nicht nur bestimmen, wen du erreichen möchtest, sondern auch, wie engagiert jemand war. Denk dabei an Filter wie:
- Personen, die mindestens X Mal interagiert haben
- Personen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums aktiv waren (z. B. vor 30 bis 60 Tagen)
Diese Optionen sind für verschiedene Interaktionen verfügbar, wie zum Beispiel:
- Interaktion mit deinem Account oder deinen Beiträgen
- Profilbesuche
- Klicks auf Call-to-Action-Buttons
- Gespeicherte Beiträge oder Anzeigen
Für Marketer eröffnet dies die Möglichkeit zu einem viel gezielteren Retargeting. Anstelle von breiten Zielgruppen kannst du nun nach Absicht und Zeitpunkt segmentieren. Jemand, der gestern einmal geklickt hat, ist schließlich etwas anderes als jemand, der im letzten Monat fünfmal interagiert hat.
Vor allem die Kombination dieser Filter macht es besonders interessant. Mit der Option „In the past“ kannst du zum Beispiel fortlaufende Retargeting-Zielgruppen einrichten, die sich automatisch aktualisieren, während du dich mit „At least“ gerade auf Nutzer mit höherer Interaktion konzentrierst. Gut zu wissen ist, dass diese Funktionen am besten funktionieren, wenn du etwas größere Zielgruppen hast. Sonst wird das Segment schnell zu klein.
Dadurch wird das Retargeting wesentlich intelligenter und zielgerichteter. Neugierig, wie du diese Filter am besten in deinen Kampagnen einsetzt? Wir denken gerne mit dir mit.
Update 5. März 2026
Von Britt ten Voorde
Meta Ads Manager führt KI-Prompts für die Zielgruppenauswahl ein
Meta Ads Manager führt eine neue Funktion ein, mit der Werbetreibende ihre Zielgruppe anhand eines Prompts beschreiben können, anstatt Interessen manuell auszuwählen. Indem du einfach beschreibst, wen du erreichen möchtest, generiert Meta automatisch Vorschläge für relevante Interessen, die zu dieser Zielgruppe passen.
Was macht diese KI-Funktion interessant?
Diese KI-gesteuerte Art der Zielgruppenauswahl kann Zeit sparen, wenn du Kampagnen einrichtest, bei denen noch mit Interessen gearbeitet wird. Die Funktion hilft dabei, relevante Interessen zu entdecken, die du sonst vielleicht nicht sofort in Betracht gezogen hättest.
Obwohl breites Targeting und Metas Algorithmen bereits viel Optimierung leisten, kann diese neue Funktion zusätzliche Unterstützung bieten, um Kampagnen bei Bedarf gezielter zu gestalten. Vor allem bei neuen Accounts kann dies helfen, den Algorithmus schneller mit relevanten Interessen auf den Weg zu bringen.
Was bedeutet diese Entwicklung in der Praxis?
Diese Entwicklung passt in einen breiteren Trend, bei dem Werbeplattformen zunehmend KI einsetzen für Automatisierung und Optimierung. Dadurch können Kampagnen schneller eingerichtet werden, mit intelligenter ausgewählten Zielgruppen und besseren Erkenntnissen als Ausgangspunkt. Dies kann zu einer besseren Performance beitragen und den Zeitaufwand für die manuelle Einstellung von Targeting-Optionen reduzieren.
Wie andere Updates wird diese Funktion wahrscheinlich schrittweise auf verschiedene Werbekonten ausgerollt. So können die Möglichkeiten nach und nach getestet und implementiert werden. Es wird erwartet, dass Meta in der kommenden Zeit weitere KI-Funktionen zur Werbeplattform hinzufügen wird.
Update 19. Jan. 2026
Von Caminde Moelard
B Bisher hatten Werbetreibende auf Meta nur begrenzte Kontrolle über Budget, Platzierungen und Conversion-Ziele. Dank der neuesten Updates erhalten sie nun mehr Flexibilität und intelligente Tools, wodurch Social-Media-Kampagnen einfacher zu optimieren sind und bessere Ergebnisse liefern.
Was wird sich ändern?
Meta führt verschiedene Verbesserungen im Ads Manager und bei Integrationen mit externen Tools ein. Das sind die wichtigsten Updates:
- Maximal 5 % des Budgets für ausgeschlossene Platzierungen:
- Meta führt eine neue Option für Verkaufs- und Lead-Kampagnen ein: Bei der manuellen Platzierungsauswahl können künftig bis zu 5 % deines Budgets für ausgeschlossene Platzierungen ausgegeben werden. Dies kann die Performance verbessern, indem Conversions am Ende des Trichters optimiert werden.
- Conversion-Typ „Interaktionen“ ersetzt „Beitragsinteraktion“:
- Meta ersetzt den Conversion-Typ „Beitragsinteraktion“ durch „Interaktionen“, was bedeutet, dass der Algorithmus nun nur noch für Likes, Kommentare, Shares und Speichern optimiert. Dies kann zu höheren Kosten pro Ergebnis führen und wirkt sich auf bestehende Automatisierungen und KPIs aus. Das Update sorgt jedoch für eine gerechtere Verteilung des Budgets auf verschiedene Anzeigenformate, wie statische Bilder und Videos.
- Google Analytics-Integration:
- Die Integration mit Google Analytics wurde bereits angekündigt
- Neue Kampagne „Von einer leistungsstarken Kampagne“:
- Eine Kampagne auf Basis einer bestehenden Top-Performer-Kampagne ist nun möglich. Das spart Zeit, erhöht die Konsistenz und hilft beim schnellen Skalieren.
- Anzeigenreihenfolge in regulären Auktionskampagnen:
- Bisher nur eingeschränkt verfügbar, jetzt für alle Auktionskampagnen. Du kannst festlegen, in welcher Reihenfolge Anzeigen geschaltet werden – ideal für Storytelling und Funnel-Strategien.
- Wunschliste-Funktion, automatische Video-Engagement-Zielgruppen:
- Bald verfügbar: Zielgruppen, die automatisch neue Videos einer Kampagne aufnehmen. Weniger manuelle Arbeit, immer aktuelles Targeting.
- Community für Paid-Social-Profis:
- Bietet einen Ort, um Erfahrungen und Best Practices auszutauschen und Trends zu verfolgen.

Durch diese Updates erhalten Werbetreibende mehr Kontrolle über Budget, Platzierungen und Targeting, erfolgreiche Kampagnen lassen sich schneller skalieren und die Datenanalyse wird einfacher und zuverlässiger.
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