Zwölf verschiedene Arten von E-Mail-Kampagnen
E-Mail-Marketing ist viel mehr als nur der Versand von Newslettern!
Versenden Sie regelmäßig Newsletter an Ihre Abonnenten? Top, dann sind Sie schon auf einem guten Weg! Denn das Outsourcing von E-Mail-Marketing ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Marketing-Mix. Aber neben dem Versand von Newslettern gibt es noch viele andere Arten von E-Mail-Kampagnen, die Sie nutzen können. Denken Sie zum Beispiel an eine Geburtstags-E-Mail, eine Bewertungs-E-Mail oder eine Produktempfehlung.
Ist E-Mail-Marketing noch nicht Teil Ihrer Online-Marketingstrategie? Oder würden Sie gerne noch mehr davon profitieren? In diesem Blog stellen wir Ihnen zwölf (!) verschiedene Arten von E-Mails vor.
Sie können diese in jeder Phase der Customer Journey versenden und die meisten E-Mails können sogar automatisiert werden!
Kurzum: Grund genug, sich mit den vielen verschiedenen Arten von E-Mail-Kampagnen auseinanderzusetzen. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie, wie Sie das Beste aus Ihrem E-Mail-Marketing herausholen können!
1. Rundbriefe
Für viele ist der traditionelle Newsletter wahrscheinlich die bekannteste und meistgenutzte Form des E-Mail-Marketings. Ein Newsletter wird häufig in regelmäßigen Abständen (einmal pro Woche oder im Monat) verschickt, aber im Prinzip können Sie jederzeit einen Newsletter versenden, solange Sie im Voraus ein konkretes Ziel formulieren.
Informieren Sie Ihre Leserinnen und Leser über die Eröffnung eines neuen Geschäfts, verzögerte Lieferzeiten während der Urlaubszeit oder die Veröffentlichung einer neuen Kollektion. Seien Sie kreativ beim Versenden von Newslettern und teilen Sie Informationen mit, von denen Sie glauben, dass Ihre Abonnenten sie nicht verpassen wollen!
2. Willkommens-E-Mail
Die Willkommens-E-Mail ist eigentlich eine Erweiterung des Newsletters. Wenn sich jemand für Ihren Newsletter anmeldet, freuen Sie sich natürlich. Das sollten Sie ihm mitteilen! Mit einer (automatisierten) Willkommens-E-Mail können Sie das Abonnement bestätigen, aber noch wichtiger: Sie können sich bei Ihrem neuen Abonnenten für sein Abonnement bedanken.
Außerdem bietet eine Willkommens-E-Mail Platz, um sich vorzustellen und andere wichtige Informationen mitzuteilen. Denken Sie an Ihre Kontaktdaten, beliebte Produkte/Dienstleistungen und einen möglichen Rabattcode als Dankeschön für das Abonnement.

Weisen Sie den Leser auch darauf hin, dass er den Newsletter jederzeit wieder abbestellen kann. Vergessen Sie dabei nicht, einen internen Link zum Abmeldeformular einzubauen, das ist sehr praktisch!
3. Service-E-Mail
Eine Service-E-Mail ist eine aussagekräftige und personalisierte E-Mail, die auf eine Aktion des Lesers zurückgeht. Denken Sie zum Beispiel an eine Auftragsbestätigung nach einer Bestellung oder an eine E-Mail, die Ihnen mitteilt, dass Ihr Lieblingsprodukt wieder vorrätig ist.
Allen Service-E-Mails ist gemeinsam, dass sie informativ sind und kein (direktes) kommerzielles Interesse haben. Daher werden Service-E-Mails in der Regel aufmerksamer gelesen und nicht als lästig empfunden. Vielmehr zielen sie lediglich darauf ab, dem Leser einen zusätzlichen Service zu bieten.
4. Aktions-E-Mails
Echte Schnäppchenjäger lieben sie oft: Aktions-E-Mails! Von Gewinnangeboten bis hin zu Sparprogrammen und von Cashback-Aktionen bis hin zum Erhalt von Gratisprodukten: Solche E-Mails lassen sich als Aktions-E-Mails zusammenfassen. Eine Aktions-E-Mail muss nicht immer ein wörtliches Aktions- oder Gewinnelement enthalten. Vielmehr geht es darum, den Leser zum Handeln aufzufordern.
So kann die E-Mail auch den Zweck haben, beispielsweise eine Umfrage auszufüllen oder eine Stimme abzugeben. Oft wird eine Gewinn- oder Cashback-Aktion an solche E-Mails angehängt, um den Leser zu motivieren und zum Handeln zu bewegen.

Ein Beispiel für eine kommerzielle Aktions-E-Mail ist zum Beispiel diese von Hema. Dabei handelt es sich um eine Rubbel- und Gewinnaktion, bei der die Leser Kästchen aufkratzen und so entscheiden können, welchen Preis sie gewinnen werden. Um den Leser zu begeistern, heißt es in der E-Mail ausdrücklich, dass jeder immer einen Preis hat. Aber natürlich verschenkt Hema nicht an jeden einen Preis, und deshalb kommen wir jetzt zum kommerziellen Aspekt dieser Mail. Der Preis wird nämlich nur dann ausgezahlt, wenn der Leser eine Bestellung im Webshop aufgibt, wobei ein Mindestbestellwert in den Geschäftsbedingungen der Aktion angegeben ist.
Haben Sie zufällig etwas von Hema übrig? Dann wird Ihnen eine Aktions-E-Mail wie diese vielleicht den letzten Anstoß geben, jetzt zu bestellen.
5. Bewertungs-E-Mail
Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Ihre Kunden über Sie denken? Dann senden Sie eine Bewertungs-E-Mail und bitten Sie um eine Beurteilung. Hat jemand kürzlich Ihren Kundendienst kontaktiert, ein Produkt bestellt oder ein Geschäft besucht? Dann können Sie eine Bewertungs-E-Mail nutzen, um herauszufinden, wie jemand diese Erfahrung gemacht hat. War alles zufriedenstellend oder gab es noch Verbesserungsmöglichkeiten? Das können Sie mit einer Bewertungs-E-Mail herausfinden!
Dieses positive oder negative Feedback ist nicht nur für Sie als Unternehmen äußerst interessant, sondern der Leser hilft damit auch anderen (potenziellen) Kunden. Daher ist es wichtig, sich in einer Bewertungs-E-Mail auf Letzteres zu konzentrieren. Indem Sie Verbesserungsmöglichkeiten und Tipps mitteilen, können Sie als Unternehmen Ihre Dienstleistung/Ihr Produkt verbessern, aber auch für (potenzielle) Kunden ist es wertvoll, ehrliche Bewertungen zu lesen.
6. Mail zur Profilanreicherung
Wie gut kennen Sie Ihre Abonnenten? Können Sie sie mit ihrem Vor- und Nachnamen ansprechen oder haben Sie nur ihre E-Mail-Adresse? Sie wissen bereits, dass sie an Ihren Produkten oder Dienstleistungen interessiert sind, aber Sie können natürlich noch viel genauer werden. Denn mit einer E-Mail zur Profilanreicherung können Sie Ihre Abonnenten noch besser kennen lernen! So können Sie Ihre E-Mail-Kampagnen noch besser auf deren Bedürfnisse und Wünsche abstimmen, und es bieten sich weitere Möglichkeiten der Personalisierung an.
Nehmen wir an, Sie haben einen Webshop, in dem Sie eine große Auswahl an Schuhen für Männer und Frauen anbieten. Der Schlussverkauf steht kurz bevor und Sie möchten Ihre Newsletter-Abonnenten darüber informieren. Um die E-Mail möglichst genau auf die Wünsche und Interessen Ihrer Zielgruppe abzustimmen, möchten Sie den Inhalt so gestalten, dass der Leser nur Schuhe in seiner eigenen Größe sieht. Außerdem möchten Sie, dass Frauen nur Frauenschuhe und Männer nur Männerschuhe sehen.
Wenn Sie vorher eine E-Mail zur Profilanreicherung versenden, können Sie Ihre Abonnenten nach ihrem Geschlecht und ihrer Schuhgröße fragen. Ein gutes Beispiel aus der Praxis ist die folgende E-Mail des Schuhgeschäfts Manfield. Im Text werden nur Damenschuhe genannt, und die Schuhgröße des Lesers ist in die Schaltfläche integriert.

Aber jetzt höre ich Sie denken: “Ich kann doch sicher all diese Informationen direkt erhalten, wenn sich jemand als neuer Abonnent anmeldet?” Ja, das ist richtig! Aber je mehr Eingabefelder abgefragt werden, desto höher ist die Hürde, sich tatsächlich anzumelden. Sehen Sie sich zum Beispiel die Anmeldeseite von Prénatal an. Sie besteht aus neun Feldern, von denen nur eines obligatorisch ist. Doch als Leser übersieht man das schnell und kommt daher auf die Idee, dass man alle Felder ausfüllen muss.
Die abgefragten Informationen sind zwar sehr relevant, aber viele Menschen empfinden es als lästig, bei der Anmeldung zu einem Newsletter so viele Daten angeben zu müssen. Mit Hilfe einer E-Mail zur Profilanreicherung können Sie diese Hürde im Handumdrehen beseitigen und trotzdem alle relevanten Informationen sammeln.
7. E-Mail mit Produktempfehlungen
Hat ein (potenzieller) Kunde kürzlich Interesse an Ihren Produkten oder Dienstleistungen gezeigt? Oder hat jemand kürzlich einen Kauf in Ihrem Webshop getätigt oder eine Dienstleistung von Ihnen in Anspruch genommen? Dann können Sie im Anschluss an diese Aktion eine Produktempfehlung per E-Mail versenden. Weisen Sie den Leser auf das Produkt oder die Dienstleistung hin, für das/die er/sie sich interessiert hat, und zeigen Sie dann ähnliche oder verwandte Produkte.
Haben Sie zum Beispiel einen Online-Buchladen und jemand hat Interesse an einem bestimmten Buch gezeigt? Dann zeigen Sie in der Produktempfehlungsmail Bücher mit ähnlichen Themen oder andere Titel des betreffenden Autors an
8. Urlaubs-E-Mails
Ihrer Familie und Ihren Freunden gegen Ende des Jahres frohe Feiertage zu wünschen, ist für die meisten Menschen ganz natürlich. Vergessen Sie nicht, Ihren Abonnenten auch etwas von Ihnen zu schicken! Die Weihnachtszeit eignet sich hervorragend für den Versand von Werbe-E-Mails, Newslettern und anderen Postkampagnen. Wünschen Sie all Ihren E-Mail-Kontakten ein frohes neues Jahr, geben Sie Anregungen für Rezepte zu Ostern oder sammeln Sie die schönsten Weihnachtsgeschenke.
Während der Feiertage können Sie die süßesten E-Mails versenden!
Neben den offiziellen (inter-)nationalen Feiertagen gibt es weltweit viele andere festliche Anlässe, die Sie mit Ihren E-Mail-Kampagnen nutzen können. Ein Beispiel dafür ist die unten stehende E-Mail von Funkie House. Sie feiern den internationalen Nike Air Max Tag (26. März) mit Ihnen! Sie erhalten nämlich über diese E-Mail einen Rabatt von 20 % auf alle Nike Air Max-Turnschuhe.

Ein weiteres Beispiel ist die folgende E-Mail von Douglas, die den Internationalen Tag des Lippenstifts geschickt ausnutzt. Hier gibt es keinen Rabattcode, aber Sie erhalten ein kostenloses Geschenk bei einem Mindestbestellwert von Lippenprodukten!

9. Geburtstagsmail
Eine Geburtstagsmail ist ein lustiges und originelles Geschenk, das Sie Ihren Abonnenten schicken können. Denn wer lässt sich nicht gerne an seinem Geburtstag überraschen? Um das Erlebnis abzurunden, können Sie das Geburtstagskind mit einer lustigen Werbeaktion, einem Gutschein oder einem Rabattcode verwöhnen!
Sie können die Mail direkt am Geburtstag verschicken. Eine andere Möglichkeit ist, sie einige Tage vorher zu verschicken. Die Chancen stehen gut, dass Sie dann die ersten sind, die (schon) gratulieren. Dabei kann der Leser den Aktions-, Gutschein- oder Rabattcode im Voraus einlösen, so dass er oder sie das Geschenk tatsächlich am Geburtstag selbst erhält!

10. E-Mail mit abgebrochenem Warenkorb
Fast jeder, der einen Webshop betreibt, kennt wahrscheinlich die folgende Situation: Ein Kunde füllt seinen Warenkorb, verlässt aber die Website, ohne etwas zu kaufen. Die Ursachen dafür können sehr unterschiedlich sein, zum Beispiel:
- Ablenkungen beim Online-Einkauf
- Vergessen, zur Kasse zu gehen
- Zu hohe Preise oder Versandkosten
- Technische Probleme auf der Website
- Zu kompliziertes Checkout-System
- Schlechte Rückgabe- und/oder Umtauschbedingungen
- Produkte für später aufheben
- Spaß beim Einkaufen
- Nutzung des Warenkorbs als Wunschzettel
- Vergleichendes Einkaufen
Mit einer E-Mail über einen verlassenen Warenkorb können Sie zögernde Besucher dazu verleiten, doch noch einen Kauf zu tätigen. Weisen Sie in der E-Mail darauf hin, um welche Produkte es sich handelt und zeigen Sie diese auch visuell. Bieten Sie außerdem einen eindeutigen Call-to-Action-Button und eventuell einen Rabatt an, um den Leser zu überzeugen.
11. VIP-Mitglieder-Mail
Möchten Sie Ihren treuesten Lesern etwas Besonderes bieten? Dann drücken Sie Ihre Wertschätzung in einer E-Mail aus und belohnen Sie sie mit dem Titel “VIP-Mitglied”. Es macht Freude, Teil einer Gruppe zu sein, auch wenn dies in einer E-Mail zum Ausdruck kommt.
Verbundenheit und Wertschätzung stehen im Mittelpunkt einer VIP-Mitglieder-Mail, und eine kleine Belohnung in Form eines Gutscheins oder eines Rabattcodes ist sicher nicht fehl am Platz. Der Leser soll das Gefühl haben, etwas Besonderes zu sein und geschätzt zu werden, und dazu gehört natürlich auch ein Dankeschön.
Über Mailchimp können Sie praktische VIP-Segmente mit Ihren wichtigsten und wertvollsten Kontakten erstellen. So sammeln Sie bequem und schnell eine Übersicht der Kontakte, die für die VIP-Mitglieder-Mail in Frage kommen.
12. Erinnerungsmails
Ist Ihnen aufgefallen, dass die Öffnungsrate Ihrer Mails niedriger ist, als Sie gehofft oder erwartet hatten? Wenn ja, kann das mehrere Gründe haben. Vielleicht ist der Empfänger im Urlaub, oder er oder sie fand Ihre Betreffzeile nicht interessant genug, um sich durchzuklicken. Während Sie versuchen, den genauen Grund herauszufinden, können Sie in der Zwischenzeit auch eine Erinnerungs-E-Mail senden!
Dies ist eine effektive und zielgerichtete Methode, um denjenigen, die Ihre erste E-Mail nicht gelesen haben, Ihre Botschaft erneut zu übermitteln. Versenden Sie zum Beispiel erneut Ihren monatlichen Newsletter oder eine Werbe-E-Mail mit einem persönlichen Rabattcode. Erinnerungs-E-Mails können in jeder Situation eingesetzt werden und sind für fast alle E-Mail-Kampagnen geeignet.
Das Versenden einer Erinnerungs-E-Mail bietet auch die Möglichkeit, einen A/B-Test durchzuführen, so dass Sie Ihre E-Mail-Konversionsoptimierung anwenden können. Haben Sie zum Beispiel den Verdacht, dass die Betreffzeile nicht attraktiv genug war? Die Erinnerungs-E-Mail gibt Ihnen eine zweite Chance, erneut Aufmerksamkeit zu erregen. Nutzen Sie diese also geschickt!
Wenn Sie eine Erinnerungs-E-Mail versenden, ist es ratsam, mindestens 24 Stunden zu warten (besser jedoch zwei oder drei Tage). Schließlich wollen Sie Ihre Zielgruppe nicht belästigen und als aufdringlich oder ungeduldig erscheinen. Dies wird letztlich mehr negative als positive Folgen haben.
Starten Sie mit E-Mail-Marketing!
Sie möchten mit E-Mail-Marketing mehr erreichen und sind neugierig, wie Sie die oben genannten E-Mail-Kampagnen erfolgreich für Ihr Unternehmen einsetzen können? Lassen Sie Ihr Inbound Marketing auslagern. Unsere Inbound-Marketing-Experten helfen Ihnen gerne bei all Ihren Fragen zu Geburtstags-E-Mails, Newslettern, Profilanreicherungs-E-Mails und mehr! Kontaktieren Sie uns und finden Sie heraus, wo Sie noch Chancen im E-Mail-Marketing verpassen. Wir helfen Ihnen gerne weiter!
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