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Von Datenblindheit zu datengesteuerter Suchmaschinenoptimierung

Wir denken oft, dass wir unsere Besucher kennen. Bis wir die echten Daten sehen.

Head of SEO Bas Kenkhuis

Von: Bas Kenkhuis

Lesezeit: 5 Minuten

Stell dir vor: Du optimierst monatelang für „Gartenmöbel aus Hartholz”, weil Tools wie Ahrefs, SEMrush, KeywordPlanner und andere sagen, dass es dafür Suchvolumen gibt. Aber in der Zwischenzeit suchen deine echten Besucher massenhaft nach „IPE-Gartengarnitur Pflege”, einem Suchbegriff, der in keinem Tool auftaucht. Dieser blinde Fleck kostet dich jeden Tag potenzielle Kunden.

Das heißt natürlich nicht, dass Suchbegriffe mit Suchvolumen nicht (immer) interessant sind und in deine SEO-Strategiee infließen sollten, aber es ist oft gut, den Blick zu erweitern und vor allem auf deine Zielgruppe zu schauen.

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Das Gesamtbild erfassen

Es gibt viele Möglichkeiten, die Chancen in deinem aktuellen Markt zu erfassen. Ich rede hier nicht von den Standard-Tools, die Marketingfachleute oft nutzen, um Suchbegriffe zu finden. Denk dabei an die Suchleiste auf deiner eigenen Website/deinem eigenen Shop, wo Nutzer nach bestimmten Produkten/Dienstleistungen „suchen“, die Google Suggest-Suchbegriffe und natürlich Daten aus der Google Search Console.

Die Google Search Console ist wie ein Blick durch ein Schlüsselloch. Man sieht etwas, aber das Gesamtbild? Das bleibt hinter einer Reihe von Einschränkungen verborgen:

  1. Die 1000-Zeilen-Mauer: Sobald dein Bericht diese Grenze erreicht, schneidet Google die Daten ab. Die Long-Tail-Keywords, die möglicherweise eine Goldgrube für dich sind? Unsichtbar.
  2. 16 Monate Speicher: Willst du saisonale Muster analysieren oder das Wachstum im Jahresvergleich? Pech gehabt. Google löscht deinen Verlauf schneller als ein Teenager seinen Browserverlauf 😜.
  3. Gefilterte Realität: Die Oberfläche zeigt Durchschnittswerte und gerundete Zahlen. Die Nuancen, die den Unterschied zwischen „gut genug” und „Marktführer” ausmachen? Die verschwinden in diesen Nuancen. Außerdem kann Google Search Console Begriffe gruppieren, was die Analyse von Unterschieden, z. B. zwischen Singular und Plural, erschwert.

Google Search Console hat einige großartige Funktionen, ist aber in Bezug auf Daten und deren Speicherung eingeschränkt. Es gibt jedoch eine einfache Möglichkeit, dies zu umgehen. Du kannst nämlich alle Daten über BigQuery exportieren.

Voorbeeld Dashboard Dtch Digitals Seo Data

Warum du sofort loslegen solltest

Es gibt jede Menge Blogs und Videos darüber, wie du Google Search Console mit BigQuery verbinden und die Daten exportieren kannst. Ich erspare dir diese Schritt-für-Schritt-Anleitung, denn das Einrichten und Exportieren geht schneller als ein Teenager, der „neue“ Websites im Inkognito-Modus besucht.

In diesem Artikel möchte ich dir bewusst machen, dass du das sofort für deine Kunden/Leads umsetzen solltest und welche Vorteile du daraus ziehen kannst.

Warum sofort umsetzen?

  • Deine Daten verschwinden: Jeder Tag ohne BigQuery ist historischer Datenverlust, den du nie wieder zurückbekommst. Fang heute an, analysiere nächstes Jahr.
  • Deine Konkurrenz ist dir voraus: Während du auf der Grundlage von Tools rätst, weiß dein Konkurrent genau, was funktioniert. Was glaubst du, wer gewinnt?
  • Es kostet fast nichts: Du startest mit einem kleinen Guthaben von Google und zahlst dann +- 2 € pro Monat (natürlich abhängig von der Größe). Du zahlst mehr für Spotify als für die vollständige Kontrolle über deine SEO-Daten.

Genug zu den Vorteilen, was kannst du daraus machen?

Durch den Export von Daten verwandelst du die Google Search Console von einer Taschenlampe in einen Scheinwerfer. Plötzlich siehst du:

  • Alle (Hunderte) Tausende von Suchbegriffen, mit denen Menschen dich finden (nicht nur die Top 1000).
  • Suchmuster über Jahre statt Monate.
  • Mikromomente: der eine Suchbegriff, der jeden Freitagnachmittag einen Spitzenwert erreicht
  • Kannibalisierungsmuster zwischen Seiten, die um dieselben Suchbegriffe konkurrieren

Schlägt dein SEO-Herz schon schneller? Unseres schon. Wir kombinieren diese Daten nämlich auch mit Daten aus GA4, sodass wir ein vollständiges Bild der echten Daten von echten Nutzern erhalten. Unser eigenes Daten- und Messungsteam erstellt wöchentlich (SEO-) Dashboards voller Informationen. Der nächste Schritt liegt bei unseren SEO-Vermarktern, die auf der Grundlage dieser Daten die Strategie entwickeln. Der Unterschied zwischen Raten und Wissen.

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Was bringt dir das wirklich?

Die meisten SEO-Strategien stützen sich auf einzelne Daten oder verschiedene Tools. Keyword Gap in Ahrefs, ein bisschen Search Console hier, etwas GA4-Analyse dort und vielleicht noch ein Dashboard dazu. Aber solange deine Daten fragmentiert sind, siehst du nie das Gesamtbild.

Kombiniere deine echten Daten -> GSC / GA4 / CRM / PIM <- und entdecke deine echten Geldbringer.

Und dann siehst du plötzlich, dass „Leasing von industriellen Verpackungsmaschinen” vielleicht nur zwölf Besucher pro Monat hat, aber einen Umsatz von 40.000 € generiert.

Head of SEO Bas Kenkhuis

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Der unsichtbare ROI von echten Daten

Ein neuer Kunde dachte, dass sie für etwa 200 relevante Keywords ranken. Unser Dashboard (mit GSC/BigQuery) zeigte, dass es eigentlich 491 waren.

Die Auswirkung?

  • 30 neue Seiten, die auf der Grundlage echter Suchabsichten entwickelt wurden.
  • 267 % Wachstum bei organischen Leads in 8 Monaten, vor allem aus „unsichtbaren” Keywords.

Schluss mit Datenblindheit, setz auf datengesteuerte SEO

SEO ohne vollständige Daten ist wie Autofahren mit einer beschlagenen Windschutzscheibe. Du kommst zwar voran, verpasst aber die Abzweigung zum Erfolg. Das Sammeln dieser Daten ist kein Nice-to-have.

Es ist der Unterschied zwischen:

  • Hoffen, dass deine Strategie funktioniert, vs. sicher wissen, was funktioniert
  • Auf Trends reagieren vs. Chancen vorhersagen
  • Um generische Begriffe kämpfen vs. in profitablen Nischen dominieren

Mein Tipp: Fang noch heute damit an, deine Daten zu speichern und zu sammeln. Den Export einrichten? 15 Minuten Arbeit. Der Wert von 2 bis 3 Jahren Suchdaten? Unbezahlbar.

Denn während dein Konkurrent noch durch das Schlüsselloch späht, hast du schon das ganze Haus kartiert. Und genau das macht den Unterschied zwischen Mitmachen und Gewinnen in Sachen SEO aus. Vor allem im Jahr 2026 mit SEO.

Bei Dtch. Digitals glauben wir nicht daran, mit deiner Online-Sichtbarkeit zu spielen. Wir glauben an Daten, an Messungen und an Wissen. Denn in einer Welt, in der jeder Zugang zu den gleichen SEO-Tools hat, gewinnt derjenige mit den besten Daten.

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Über den Autor

Bas Kenkhuis

Bas ist als Strategy Lead (SEO) bei Dtch. Digitals eine großartige Bereicherung für das SEO-Team. Er findet Struktur in seiner Arbeit unheimlich wichtig – ob es nun um seine eigene Planung geht oder um die Aufgaben, die er für Kunden übernimmt: Structure is the key.

Datenerhebung und -analyse sind Bereiche, mit denen er sich intensiv beschäftigt und die er besonders spannend findet. Conversion-Optimierung ist daher in seinen Augen auch für SEO absolut unverzichtbar und ein Feld, in dem er sich gerne noch weiter spezialisieren möchte. Viel Traffic und die richtige Zielgruppe über die Suchmaschinen zu den Kunden zu führen, ist Schritt eins – den Besuchern anschließend eine ideale User Experience zu bieten, ist Schritt zwei.

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