Google Shopping effektiv optimieren: fünf Tipps & Tricks
Wie du Google Shopping effektiv optimierst
Wir haben das Thema Google Shopping schon in mehreren Blogs angesprochen. Google Shopping ist das Netzwerk von Google, wo Webshops ihre Produkte bei potenziellen Kunden bewerben. Wenn du Google Shopping Ads-Kampagnen startest, solltest du sie auch optimieren und aktualisieren. Aber welche Möglichkeiten gibt es und wie geht das eigentlich? In diesem Blog gebe ich dir fünf Tipps und Tricks, wie du dein Google Shopping effektiv optimieren kannst.
Es gibt viele Schrauben, an denen du drehen kannst, wenn es um die Optimierung deiner Google Shopping-Kampagnen geht. Ich beschreibe dir für jeden Bereich, welche Möglichkeiten es gibt, damit du selbst effektiv an den richtigen Schrauben drehen kannst. Obwohl du Google Shopping auslagern kannst, kannst du mit dem richtigen Wissen und den richtigen Tools selbst viel tun, um deine Kampagnen zu verbessern.
In der Abbildung unten siehst du die drei wichtigsten Faktoren bei Google Shopping. Wenn du diese Faktoren verbesserst, erhöhst du direkt deine Sichtbarkeit bei Google Shopping, weil du für potenzielle Käufer relevanter wirst. Diese Faktoren erkläre ich in diesem Artikel auch näher, aufgeteilt in fünf verschiedene Tipps und Tricks.

Tipp 1: Feed-Optimierung
Alles in Google Shopping fängt mit deinem Produkt-Feed an. Da sind nämlich alle deine Produktdaten gespeichert. Denk dabei an Produkttitel, Beschreibungen, Eigenschaften und Bilder. Diese Eigenschaften sind auch Teil der Auktion, wie im Bild oben gezeigt. Google gleicht nämlich eine Suchanfrage mit einem Produkt ab. Je relevanter dein Produkt für die Suchanfrage ist, desto größer ist die Chance, dass dein Produkt angezeigt wird. Diese Faktoren kannst du mit einem Tool wie Channable verbessern, wodurch deine Shopping-Kampagnen besser performen.
Ich erkläre dir kurz, wie du einige dieser Eigenschaften optimieren kannst.
- Produktname: Achte auf klare Produktnamen, die die wichtigsten Eigenschaften deines Produkts hervorheben. Denk dabei an Angaben zum Material, zur Größe, zu den Abmessungen usw. Wenn du für deine Produkte innerhalb derselben Kategorie einen einheitlichen Namen verwenden möchtest, kannst du dies in Channable einstellen.
- Beschreibungen: Eine ausführliche und klare Beschreibung ist super wichtig. Schreib zum Beispiel den Titel oben in die Beschreibung und dann die wichtigsten Eigenschaften des Produkts.
- Preis: Der Preis ist ein wichtiger Teil der Auktion und deshalb ist es wichtig, einen guten Preis im Vergleich zur Konkurrenz zu haben. Wenn du deine Preise regelmäßig überprüfst, kannst du auch deine Sichtbarkeit und Leistung verbessern.
- Produkttyp: Möglicherweise ist der Produkttyp bereits in deinem CMS zugeordnet, aber für die Strukturierung deiner Kampagnen ist es ratsam, jedem Produkt einen Produkttyp zuzuordnen. Auf diese Weise hast du einen Überblick über die Leistung pro Produkttyp.
- Eigenschaften: Es ist ratsam, auch die wichtigsten Eigenschaften des Produkts in separaten Feldern zuzuordnen. Diese Felder kannst du beispielsweise für die Erstellung des Titels und der Beschreibung verwenden.
Außerdem gibt es von Google vorgeschriebene Felder, die ausgefüllt werden müssen. Dazu gehören unter anderem die Google-Produktkategorie, der Lagerbestand, die Versandkosten und ein Bildlink. Channable zeigt dir in einer Übersicht, ob der Produktfeed diese Felder enthält und ob sie ausgefüllt sind. So kannst du schnell und übersichtlich Optimierungen vornehmen.
Tipp 2: Performance Max vs. Shopping
Wenn du in Google Shopping wirkst, kannst du das über eine Performance Max-Kampagne oder eine Shopping-Kampagne machen. Und da gibt’s einen großen Unterschied. Je nachdem, welche Art von Kampagne du für Google Shopping nutzt, gibt’s verschiedene Möglichkeiten, sie zu optimieren. Die erkläre ich dir hier für jede Kampagnenart.
Performance Max-Kampagne
Es ist ein Produkt-Feed verknüpft, aber wenn du auch Bilder und Texte hinzugefügt hast, schaltest du neben dem Shopping-Netzwerk auch im Suchnetzwerk, im Display-Netzwerk, auf YouTube usw. dein. Dein Budget wird also auch in anderen Netzwerken ausgegeben und nicht nur in Shopping.
Für die Optimierung der Google Shopping-Ergebnisse innerhalb einer Performance Max-Kampagne gibt es verschiedene Möglichkeiten, hier einige Beispiele:
- Produkte in einer Kampagne in einer Artikelgruppe hinzufügen
- Produkte in einer Kampagne, aber in mehreren Artikelgruppen hinzufügen
- Produkte auf mehrere Kampagnen verteilen
- Alle Assets (Texte, Bilder und Videos) löschen, damit du nur im Shopping-Netzwerk wirkst
- Produkte ausschließen, die keinen guten Ertrag bringen
- Zielgruppensignale wie GA4-Zielgruppen hinzufügen
- Irrelevante Suchbegriffe anhand eines Skripts ausschließen

Shopping-Kampagne
Es ist ein Produkt-Feed verknüpft, aber anders als bei Performance Max schaltest du hier nur im Shopping-Netzwerk. Dein Budget wird also komplett für das Shopping-Netzwerk ausgegeben, was dir mehr Kontrolle gibt.
Die Optimierung von Google Shopping innerhalb einer Google Shopping-Kampagne läuft etwas anders als in einer Performance Max-Kampagne, auch wenn die Grundlagen die gleichen sind. Hier ein paar Beispiele:
- Produkte in einer Kampagne in einer Anzeigengruppe hinzufügen
- Produkte in einer Kampagne, aber in mehreren Anzeigengruppen hinzufügen
- Produkte auf mehrere Kampagnen verteilen
- Produkte ausschließen, die keinen guten Ertrag bringen
- Irrelevante Suchbegriffe ausschließen, dafür brauchst du kein Skript
Sowohl bei Performance Max-Kampagnen als auch bei Google Shopping-Kampagnen gibt es kein Richtig oder Falsch, wenn es um die beste Kampagnenstruktur geht. Überleg dir vor allem genau, was deine Ziele sind, wie hoch die Margen pro Produkttyp sind, wie viel Budget du hast und welche Produkttypen für dich am wichtigsten sind. So kannst du die Kampagnenstruktur am besten optimieren.

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Tipp 3: Kampagnenstruktur, Ziele und Budget
Ein weiterer wichtiger Punkt für die Optimierung ist die Kampagnenstruktur. Damit meine ich die Aufteilung deiner Produkte auf verschiedene Kampagnen. Wenn du zum Beispiel deine Bestseller besonders bewerben möchtest, empfehle ich dir, diese in einer separaten Kampagne zu platzieren. Auf diese Weise kannst du den Bestsellern auch ein eigenes Budget und eigene Ziele zuweisen. Es kann nämlich sein, dass deine Bestseller einen geringeren Ertrag erzielen dürfen als die anderen Produkte. Indem du sie in eine eigene Kampagne verschiebst, hast du mehr Einfluss darauf.
Einige weitere Beispiele:
- Bestseller in eine eigene Kampagne verschieben
- Schlecht verkaufte Produkte in eine eigene Kampagne verschieben
- Produkte mit einer höheren Marge in eine eigene Kampagne verschieben
- Eigenmarkenprodukte von anderen Marken trennen
- Kampagnen nach Geschlecht segmentieren, z. B. Männer vs. Frauen
- Ziel-ROAS auf Basis der Marge pro Produkt oder Produkttyp festlegen
- Budget auf Basis der Webshop-Performance pro Produkttyp verteilen
Tipp 4: Performance Max-Skripte
Ich hab schon erwähnt, dass du in Performance Max-Kampagnen auch Budget in anderen Netzwerken ausgibst. Diese Kosten und Vorteile willst du natürlich im Blick behalten. Leider geht das nicht direkt in Google Ads. Dafür musst du Skripte verwenden. Diese Skripte holen täglich Daten und stellen sie übersichtlich in einer Tabelle dar.
Außerdem gibt’s Skripte, die die Suchbegriffe deiner Performance Max-Kampagne aufschlüsseln. So kannst du sehen, durch welche Suchbegriffe deine Anzeigen ausgelöst wurden. Diese Begriffe kannst du dann in der Kampagne ausschließen. Bei einer Google Shopping-Kampagne sind diese Suchbegriffe ganz normal in deinem Google Ads-Konto aufgeschlüsselt, sodass du kein Skript brauchst.
Tipp 5: Sich von der Konkurrenz abheben
Neben den notwendigen Optimierungen in Google Ads gibt’s auch externe Faktoren, die deine Google Shopping-Ergebnisse verbessern können. Vor allem die Teile, die deine Conversion-Rate beeinflussen, solltest du ab und zu mal genauer anschauen und damit experimentieren. Denk dabei an die folgenden Punkte:
- Preis
- Versandkosten
- Lieferversprechen
- Bewertungen
- Bilder
- Zahlungsmethoden
Los geht’s mit Google Shopping
Ich hoffe, du hast ein paar coole Einblicke bekommen, wie du deine Google Shopping-Kampagnen effektiv optimieren kannst. Neben den oben genannten Tipps und Tricks gibt’s natürlich noch viele andere Möglichkeiten, deinen Kampagnen einen Boost zu geben. Brauchst du mehr Hilfe bei der Optimierung deiner Kampagnen? Hol dir einen Google Shopping-Spezialisten, der dir hilft. Fordere einen kostenlosen Quickscan an und wir zeigen dir wichtige Optimierungen auf!

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